Neue Gemeinderäume für Katholische Kirchengemeinde

Richtfest in Lemförde am 24.Juli

Endlich war es soweit, lange ersehnt, geplant und diskutiert– nun steht er, der Rohbau des
neuen Gemeindehauses am Burggraben.

Nach der Heiligen Messe trafen sich die Gemeinde, Pastor Schwegmann, der Architekt Olav Seidel
aus Bohmte, Zimmermeister Martin Stolte aus Bohmte und die Baufirma Schomaker aus Venne,
um das traditionelle Richtfest zu feiern.

Pastor dankte zuerst allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Verbunden mit der Dankbarkeit für den jetzigen Erfolg ist auch die Bitte um Spenden aus der
Gemeinde, mit denen der Ersatzbau finanziert werden soll.
So wünschte Pastor allen Anwesenden Mut, Gottvertrauen und Ausdauer, um alles Notwendige
 gut zu schaffen

Anschließend brachte Martin Stolte die Richtkrone an, tatkräftig unterstützt von Pastor Schwegmann,
der durch fachgerechtes Ausloten mittels Sektflasche an rotem Band dafür sorgte, dass die Richtkrone
auch gerade befestigt werden konnte.

Nachdem diese mühevolle Arbeit getan war, brachte Martin Stolte einen Richtspruch zu Gehör
wie er treffender nicht hätte sein können:

Hochverehrte Anwesende!

Am Reiche Gottes bauen, das ist ein hohes Amt,
ein geheiligt Wirken, das von dem Himmel stammt.
Drum ward uns aufgetragen, wir sollen emsig sein,
den Gemeindesaal zu bauen, nicht zu groß und nicht zu klein.
Er soll im Innern helle, von außen lieblich sein-
der Pfarrgemeinde nützen, die Augen zu erfreun.
Wir sind ans Werk gegangen, wir haben`s wohl bedacht.
Die Zeit war gut genützet-mit Gott ist`s froh vollbracht.
Und wie zum Bau den Segen, der Vater uns gesandt-
so wird sein treues Sorgen uns bleiben zugewandt.
Und die da drinnen wirken jetzt und in künft`ger Zeit-
Sie möge Gott belohnen mit Herzensfreudigkeit.
Von diesem Hause ströme nur Gottes Friede aus,
zum Segen der Gemeinde, zum Glück für jedes Haus.


Dann stimmten alle ein in das Lied „Großer Gott wir loben Dich"
Beim sich anschließenden Umtrunk wurde auf die neue Errungenschaft
der Kirchengemeinde angestoßen und mehrfach erwähnt, wie gut dem
Architekten seine Arbeit gelungen ist, denn geradezu nahtlos fügt sich
der neue Bau in die Einheit von Kirche und Pfarrhaus ein.( Von außen lieblich).
Er symbolisiert damit auch die Einheit von Gottesdienst, Ordensschwestern,
Hospiz und Gemeindearbeit.
Wer sich die Mühe machte, über eine Leiter in den Rohbau einzusteigen,
konnte bestätigen, dass die beiden Räume schon jetzt von innen hell und freundlich wirken.
Nicht unerwähnt bleiben sollen aber auch die leisen Stimmen, die sich über die
hohen Kosten und damit über die hohe Belastung der Gemeindemitglieder
ihre Gedanken machten.
Letztendlich sind jedoch alle glücklich in der Hoffnung, diese schon so lange notwendigen
Gemeinderäume, vielleicht bereits im November einweihen zu können.